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Impulse des Monats

Hier findest du die Impulse der letzten Monate mit vielen verschiedenen Inspirationen!

Oktober 2021

Anders Leben gegen die Klimakrise

Ein zentrales Element des Freiwilligen-Dienstes bei Jesuit Volunteers und ehemals Jesuit European Volunteers ist das Motto „Ein Jahr anders leben“. Die Allermeisten haben sich nach ihrem Einsatz diesen Spruch nicht mehr nur für das Jahr, sondern für ihr ganzes Leben zu Herzen genommen. Anders Leben, damit ist gemeint andere Wertvorstellungen zu haben. Nicht mehr solche, die an die konsum- und wohlstandorientierte Sichtweise gekoppelt sind, die uns Tag für Tag von Medien, Kultur und Wirtschaft vorgekaut werden. Wie ein „anderes Leben“ und ein verändertes Verständnis von Wohlergehen Teil des Kampfes gegen die existenzbedrohenden Klimakrise sein können, das erklärt Dr. Jörg Alt SJ in seinem neuen Buch „Einfach Anfangen!“ und im "weltweit Podcast".

Existenzbedrohende Klimakrise – das hört sich brutal an, doch nicht anders lässt es sich in Worte fassen. Ihre Folgen bedrohen nicht nur Menschenleben in weit entfernten Ländern, sondern auch in Deutschland im Ahrtal. Aber ist diese Krise überhaupt noch zu stoppen? Lohnt sich Engagement, wenn Klima-Kipppunkte schneller kommen als vorhergesagt? Ja, sagt Dr. Jörg Alt SJ: Wir können es schaffen, denn wir haben alles, was wir brauchen, um eine sozialere und nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft anzugehen.

Die Erzählung des freien Marktes, des Wachstums und der Innovation, die alle alternativlos seien und gleichzeitig alle Probleme lösen können, wirkt wie ein dünner Strohhalm, an dem sich die Menschheit in einem reißenden Fluss festhält, in der Hoffnung er höre irgendwann auf zu fließen. Doch diese blinde Überzeugung lähmt uns und muss überwunden werden, um unseren Planeten mit all seinen Grenzen zu bewahren.

Dies können wir nur, wenn wir realisieren, dass unsere eigentlichen, oft durch Werbung, Wettbewerb und Konsum verdrängten Vorstellungen von einem „guten Leben für alle“ ganz andere sind: Wir wünschen uns einen Zugewinn an Freiheit und Freizeit, Gesundheit und Bildung, eine saubere und sichere Umwelt, intakte soziale Beziehungen, mehr Hilfsbereitschaft, eine bürgernahe Politik und andere Dinge, die wir unter den gegenwärtigen Umständen kaum verwirklichen können.

Hier gilt es anzusetzen: Statt weiteren Wohlstandswachstums herkömmlicher Art brauchen wir ein verändertes Verständnis von einem guten Leben. Eine solche Gegenvision zur herrschenden Ideologie des Neoliberalismus wird nicht nur zu mehr Glück und Zufriedenheit führen, sondern sie ist schon jetzt mehrheitsfähig. Das belegen Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, Meinungsumfragen oder von Bürgerinnen und Bürgern selbst entwickelte Politikvorschläge. Und: An Geld fehlt es erst recht nicht, denn die Milliarden aus den Corona- und Katastrophen-Rettungspaketen können auch hierfür herangezogen werden.

"Ein besseres Leben, eine bessere Welt sind zum Greifen nah. Wir haben alles, das wir brauchen. Wir müssen nur aufhören, auf die falschen Propheten und Experten zu hören, sondern unseren Wünschen vertrauen und einfach anfangen, in unseren jeweiligen Lebenskontexten das Richtige anzugehen und umzusetzen.“ (P. Dr. Jörg Alt SJ)

September 2021

In diesem Monat geht es bei unserem Impuls um das Thema Lebensmittel: die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, die App "CodeCheck" sowie eine Webtalk-Reihe über die Bedeutung von Lebensmitteln unter verschiedenen Gesichtspunkten.  

Laut der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) wandern rund 1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel jährlich auf den Müll. Damit ist auch eine enorme Ressourcenverschwendung verbunden, denn für jedes weggeworfene Lebensmittel werden wertvolle Ressourcen wie Wasser, Boden und Energie eingesetzt.

Wir möchten euch zwei Möglichkeiten vorstellen wie ihr als Verbraucher Lebensmittelverschwendung vermeiden könnt:

Die Initative Foodsharing "rettet" ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von kleinen und großen Betrieben. So kannst du zum Beispiel aussortierte und unverkäufliche Lebensmittel bei Unternehmen abholen oder eigene überschüssige Lebensmittel der lokalen foodsharing-Community anbieten. Außerdem gibt es die sogenannten Fairteiler. Dies sind öffentliche Regale zum Austausch von Lebensmitteln. Einen Überblick über alle verfügbaren Standorte findest du hier

Über die App "To good to go" können Unternehmen wie Supermärkte, Restaurants oder Bäckereien ihre überschüssige und unverkaufte Ware zu geringen Preisen anbieten. 

Gerade bei Lebensmitteln, aber auch anderen Konsumgütern, sind die Inhaltsstoffe sehr wichtig. Hierbei ist die App "CodeCheck" sehr hilfreich. Anhand einer Nährwert-Ampel zeigt sie an, wie Experten den Gehalt des jeweiligen Nährstoffes (Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz) einschätzen. Je nachdem wird er dir in rot (hoch), orange (mittel) und grün (gering) anzeigt. Du kannst die App aber auch für Kosmetikprodukte, Reinigungsmittel sowie sonstige Konsumgüter nutzen: sehr bedenkliche Inhaltsstoffe sind rot markiert, bedenkliche orange, leicht bedenkliche hellgrün und unbedenkliche dunkelgrün. Zusätzlich kannst du auf die einzelnen Inhaltsstoffe tippen, wenn du mehr Informationen dazu lesen möchtest.

Das Heinrich-Pesch-Haus bietet Ende September bis Ende Oktober eine WebTalk-Reihe zum Thema “Lebensmittel als Mittel zum guten Leben”. In vier Online-Veranstaltungen geht dabei darum, wie Ernährung der Umwelt, der Gesundheit und dem Genuss dienen kann. Diese Reihe richtet sich an alle Menschen, die sich für agrar-, umwelt- und ernährungspolitische Fragen interessieren, aber auch nach ethischer und praktischer Orientierung für ihren persönlichen Lebens- und Ernährungsstil suchen.

  • 29.09.2021, 19.30 bis 20.30 Uhr Agrar & Ernährung for future: Warum Lebensmittel klima-, umwelt-und gesundheitspolitisch so bedeutsam sind (Impulsgeber: Konstantinos Tsilimekis, Referent für Landwirtschaft, Germanwatch e.V.)
  • 07.10.2021, 19.30 bis 20.30 Uhr Was sich ändern muss: Agrarwende als Baustein einer sozial-ökologischen Transformation (Impulsgeberin: Nicole Podlinski, Bundesvorsitzende der Kath. Landvolkbewegung)
  • 13.10.2021, 19.30 bis 20.30 Uhr Tiere achten – Tiere essen: Passt das zusammen? (Impulsgeberin: Gudrun Schweisfurth, Philosophin und ehem. Co-Geschäftsführerin der Herrmannsdorfer Landwerkstätten)
  • 21.10.2021, 19.30 bis 20.30 Uhr Auf den Geschmack bringen: Wie Kinder lernen, sich gerne nachhaltig zu ernähren (Impulsgeberin: Sarah Zorn, Oecotrophologin, “Kochbus”-Managerin, Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz)

Die Veranstaltungen sind kostenfrei und der Anmeldeschluss ist jeweils einen Tag vor der Veranstaltung bis 16 Uhr.

August 2021

Der Impuls des Monats macht im August eine "Sommerpause". Vielleicht könnt ihr ja auch einmal mitten im Alltag eine Pause einlegen? Einfach mal den Boden unter euren Füßen spüren, darauf achten, wie euer Atem fließt, die Geräusche um euch herum bewusst wahrnehmen oder ein kurzes Gebet sprechen! In diesem Sinn wünschen wir euch einen schönen August mit vielen kleinen Pausen für Geist und Seele!

 

Juli 2021

Im Juli haben wir unsere "J(E)V im Alltag" Themenwoche zu der Maxime Gerechtigkeit. Deshalb wollen wir euch als Sommer- bzw. Urlaubslektüre ein Buch über eine Person vorstellen, die sich sehr für Gerechtigkeit eingesetzt hat: Mahatma Gandhi. In dem Buch "Wut ist ein Geschenk" berichtet Arun Gandhi über "das Vermächtnis" seines Großvaters. In der elf Lektionen geht es um sehr viele verschiedene Bereiche des Lebens: es geht um Wut, Einsamkeit, Nachhaltigkeit, Lügen, Kindererziehung, Kolonialismus, Demut, den eigenen Wert, Rassismus, Gerechtigkeit, Gewaltlosigkeit, Freundschaft und Familie. Da es so vielfältig ist, ist für jeden Leser etwas dabei. Alle Lektionen werden einerseits untermauert durch Erlebnisse, die Arun Gandhi mit seinem Großvater hatte, aber andererseits auch durch Begebenheiten aus beider Leben.

"Gandhi-Enkel Arun Gandhi schreibt so eindringlich und berührend über seinen Großvater und dessen Lehren, dass man sich umgehend vornimmt, ein besserer Mensch zu werden." Katharina Granzin, TAZ

Juni 2021

Heute möchten wir euch den Dokumentarfilm „Fairness – Zum Verständnis von Gerechtigkeit“ vorstellen, der sich mit der Frage beschäftigt, warum wir Ungleichheit und soziale Gerechtigkeit auf vielen Ebenen akzeptieren. Der Film betrachtet das Thema Gerechtigkeit aus verschiedenen Perspektiven. So kommt sowohl eine Professorin für Psychologie und Frühkindliche Entwicklung zu Wort, als auch Menschen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise für Gerechtigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Soziales einsetzen. Es berichtet zum Beispiel ein 11-jähriges Mädchen über ihre Klage gegen die amerikanische Regierung oder eine ehemalige Investmentbankerin, warum sie ihren Job aufgab und nun Menschen mit geringem Einkommen unterstützt.

„Etwas, das uns alle betrifft: ob im Beruf, Sportverein, an der Uni, in der Schule oder im täglichen Zusammenleben mit der Familie. Erhellende, vielschichtige Doku über die Themen Fairness und Gerechtigkeit, die von seinen spannenden Protagonisten und Interviewpartnern lebt.“ (Spielfilm.de)

Vom 4. bis 10. Juli findet übrigens unsere nächste „J(E)V im Alltag“-Themenwoche statt, die sich auch mit dem Thema Gerechtigkeit beschäftigt. Wir haben viele interessante Gäste eingeladen, die aus ihrer Sicht über dieses Thema berichten werden. Weitere Informationen zu der Themenwoche findet ihr hier

Mai 2021

Im April fand unsere erste Themenwoche von "J(E)V im Alltag" online statt und sie stand unter dem Motto „Glaube und Handeln - Achtsamkeit gegenüber sich selbst und der Welt“. Ein wichtiger Bestandteil dieser Woche war der tägliche, gemeinsame ignatianische Tagesrückblick um 21 Uhr. Diese Achtsamkeitsübung wurde jeden Tag von einer anderen Person angeleitet. Da dies sehr gut angenommen wurde, werden wir uns bei dem Impuls des Montas Mai dieser ignatianischen Übung widmen. 

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April 2021

Eine digitale Pilgerreise durch Zentraleuropa, 33 Stationen und eine Vielzahl spannender Geschichten, Games und Rätsel – die neue App „Canisius-Pilgerpass“ der Jesuiten lädt zu einem spirituellen Abenteuer durch die neue Zentraleuropäische Provinz der Jesuiten ein, zu der sich die bisherigen Jesuitenprovinzen Österreich, Deutschland, Litauen-Lettland und der Schweiz zusammenschließen und die am 27. April 2021 feierlich gegründet wird.

Einzelne Jesuiten pilgern stellvertretend Teile des Canisiuswegs und verbinden damit die analoge Pilgerreise mit der digitalen - Micro-Pilgern in Zeiten des Corona-Lockdowns. Über die Pilgeraktion berichten sie live auf den Social-Media-Kanälen des Jesuitenordens. „Einer für alle und alle für einen“ gehen sie den Weg für all jene, die nicht gehen können und können dabei online begleitet werden. Auf der Homepage canisius.world können User die Pilgerorte online bereisen und interaktiv erleben.

Die Facebook-Gruppe "Canisius Community" ist bei der Reise die digitale Pilgerherberge. Hier sollen sich die Pilger treffen, Erfahrungen austauschen, Impulse geben und sich gegenseitig motivieren. Gemeinsam Gott suchen und finden in allen Dingen ist auch digital möglich.

Wir wünschen euch viel Spaß beim ditigalen pilgern.

 

März 2021

Wir befinden uns nun mitten in der Fastenzeit. Deshalb möchten wir euch heute das Buch "Erfüllt leben – Ein ignatianisches Fitnessbuch"  vorstellen, bei dem es sich um einen Wegweiser hin zu einem glücklichen und erfüllten Leben handelt. Gemeinsam mit dem Wirtschaftswissenschaftler Georg Kraus erkunden die beiden Jesuiten Johann Spermann und Tobias Zimmermann die Alltagstauglichkeit der ignatianischen Lebensführung. Das Buch beinhaltet die Themenbereiche „Mit einer Sehnsucht fängt alles an“, „Dein Leben in die Hand nehmen“, „Am anderen wachsen“, „Die Gesellschaft gestalten“. Vielleicht gibt dieses Buch euch ja den Anstoß, euch in den Fastenzeit einmal intensiver mit der ignatianischen Spiritualität in eurem Lebensalltag zu beschäftigen.

 

Februar 2021

Für diesen Monat haben wir mal wieder eine Buchempfehlung für euch: "Unsere Welt neu denken" von Maja Göpel.

Es wird aktuell bei den ganzen Krisen und Konflikten immer wieder deutlich, dass wir nicht so wie bisher weitermachen können. Das Buch veranschaulicht, welche Denkbarrieren wir aus dem Weg räumen sollten, um künftig klüger mit natürlichen Rassourcen, menschlicher Arbeitskraft und den Mechanismen des Marktes umzugehen - jenseits von Verbotsregimen und Wachstumswahn. Die Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen - darin besteht die Einladung, die Maja Göpel ausspricht.

Prof. Dr. Maja Göpel arbeitet als Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin und ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Mitglied des Club of Rome, des World Future Council, der Balaton Group und Fellow am Progressiven Zentrum.

 

Januar 2021

Ein neues Jahr beginnt und oft ist das verbunden mit verschiedenen Vorsätzen: Vielleicht möchtest du im Alltag fokussierter sein, deinem Glauben mehr Raum geben, deine Kommunikation verbessern oder Klarheit für deinen weiteren Weg gewinnen...

Das Zentrum für Ignatianische Pädagogik hat verschiedene Karten gestaltet, die in den unterschiedlichsten Lebenssituationen ein Impuls oder eine Inspiration für euch sein können und euch somit bei euren Vorsätzen unterstützen können - zum Beispiel um Prioritäten zu setzen, einen Lebensrhythmus zu finden, gut mit Fehlern umzugehen oder vieles mehr.

Schaut euch doch einfach mal auf der Internetseite um. Ihr könnt euch die Karten entweder in Papierform zusenden lassen oder sie euch digital als PDF anschauen.

 

Dezember 2020

Weihnachten rückt immer näher und vielleicht habt ihr euch auch schon Gedanken darüber gemacht, was ihr eurer Familie und euren Freunden schenken wollt. Für alle, die noch auf der Suche nach Geschenken sind, haben wir hier ein paar Ideen gesammelt, wie man nachhaltig anderen eine Freude machen kann

Back- oder Gewürzmischungen: Ein kulinarisches Geschenk wäre eine selbstgemachte Back- oder Gewürzmischung. Alle Zutaten werden hierfür in ein Glas gegeben, das entsprechende Rezept drangehangen und mit einer Schleife drum, macht dieses Geschenk auch optisch etwas her. Weitere Anregungen zu diesem Thema und anderen selbstgemachten Geschenken findet ihr zum Beispiel unter www.habe-ich-selbstgemacht.de (Anleitung für Backmischungen im Glas oder kleine Gewürze zum Verschenken).

Gutschein für einen Unverpackt- oder Bio-Laden: Bei der Person, die ihr beschenken wollt, ist ein Unverpackt- oder Bioladen in der Nähe? Dann schenkt doch einen Gutschein dafür. Der oder die Beschenkte wird beim nächsten Einkauf ganz sicher an euch denken.  

Nachhaltiger Terminkalender: Für alle, die achtsam, nachhaltig und fair durchs Jahr 2021 kommen wollen, ist der Terminkalender von 8nach genau das richtige Geschenk.

Bilderverkauf der Franz-Xaver-Stiftung: jesuitenweltweit organisiert gerade online den Verkauf verschiedener Werke von Künstlern aus aller Welt: Gemälde, Skulpturen, Kunsthandwerk, Neues und Altes. Der Erlös fließt in die gemeinnützige Franz-Xaver-Stiftung und damit in die weltweite Arbeit der Jesuitenmission. So könnt ihr Kunstliebhabern eine Freude machen und gleichzeitig noch die Projektarbeit von jesuitenweltweit nachhaltig fördern.

Zeit für eine gemeinsame Unternehmung: Gerade aktuell ist die gemeinsame Zeit oft sehr selten geworden. Deshalb ist es eins der wertvollsten Geschenke, die man momentan anderen machen kann. Es kann eine gemeinsame Tasse Kaffee sein, ein Ausflug oder ein Wochenende. Am besten findet ihr gleich bei der Geschenkübergabe einen Termin, damit es auch nicht in Vergessenheit gerät.

Verpackung: Natürlich kann man auch bei der Verpackung von Geschenken auf Nachhaltigkeit achten. Schaut doch einmal, was ihr zu Hause noch herumliegen habt, das sich als Verpackungsmaterial eignet: das können Zeitungen oder Zeitschriften sein, aber auch alte Kalender- oder Notenblätter, Landkarten, Stadtpläne, Comics, Stoffreste, Schuhkartons... Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Spenden statt schenken: Eine andere Möglichkeit ist es, dieses Jahr komplett auf Geschenke zu verzichtet. Besprecht doch einmal in eurer Familie, ob ihr anstatt von Geschenken vielleicht lieber den Betrag spenden wollt. Projekte, für die ihr finanziell unterstützen könnt, findet ihr auf der Internetseite von jesuitenweltweit.

 

November 2020

Der Herbst ich nicht nur die Zeit, um gemütlich einen Film zu schauen (wie bei unsrem Impuls der Monats Oktober), sondern man kann die Zeit auch nutzen um Podcasts zu hören - gemütlich auf der Couch, beim Kochen, beim Sport oder während man die Wohnung putzt!
Deshalb wollen wir euch heute ein paar Podcasts zum Thema Nachhaltigkeit vorstellen. Wenn ihr noch weitere Vorschläge habt, schreibt uns doch an jesuitvolunteers@jesuitenmission.de, dann können wir die Liste noch etwas erweitern!
Wir haben die Podcasts ohne Wertung in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:

brigitte be green – Nachhaltigkeit ohne Blatt vorm Mund
Alexandra Zykunov, Redaktionsleiterin des Magazins Brigitte be green spricht auf eine ehrliche und direkte Art und Weise mit ihren Gästen über einen nachhaltigen Lebensstil, inklusive all der Herausforderungen, die sich dadurch ergeben. Dieser Podcasts ist noch relativ neu und deshalb gibt es noch nicht so viele Folgen. Aber es werden sicherlich noch einige kommen.

dont waste, be happy Podcast
In dem Podcast von Marijana Braune dreht sich alles um Nachhaltigkeit und den Zero Waste Lifestyle. Sie erzählt einerseits von ihren eigenen Erfahrungen im Alltag, aber interviewt auch Experten zu verschiedenen Themen.

Fairquatscht – Der Nachhaltigkeits-Podcast
Marisa Becker holt sich für jede Folge einen anderen Gesprächspartner, mit dem sie die unterschiedlichsten Themen im Bereich Nachhaltigkeit bespricht.

King Kong Klima
Getreu dem Motto "Wir könen nicht alles richtig machen, aber vieles besser" liefern Boris Demrovski und Christian Noll konkrete Klimatipps und Wege aus dem Ökodschungel.

LifeVERDE Podcast
Markus Noack interviewt nachhaltige Unternehmer, Wissenschaftler, High-Performer und außergewöhnliche Menschen zum Thema Nachhaltigkeit und Wirtschaft

Der Utopia-Podcast - einfach nachhaltiger leben
Hier bekommt ihr ganz konkret und alltagsnah viele Tipps und nützliche Hinweise, wie ihr nachhaltig leben könnt. Die Folgen sind im Vergleich zu anderen Podcasts auch recht kurz und gehen meist nur 15-30 Minuten.

 

Oktober 2020

Es ist Herbst, die Tage werden kürzer und es beginnt die Zeit, in der man abends wieder öfters gemütlich auf dem Sofa liegt und sich einen Film anschaut. Deshalb wollen wir euch heute einmal einen Dokumentarfilm aus Frankreich empfehlen. In dem Film "Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen" machen sich die Aktivistin Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent auf die Suche nach alternativen ökologischen, wirtschaftlichen und demokratischen Ideen, die die Welt ein Stück besser machen. "Tomorrow" zeigt, wie wichtig es ist, aktiv zu werden und dass man dadurch auch etwas bewirken kann. Wir wünschen euch einen gemütlichen und inspirierenden Filmabend!

"Vielleicht der wichtigste Film des Jahres. Zweifellos eine der besten Dokus in jüngster Zeit." Hamburger Morgenpost

"Wunderbare Öko-Doku. Der Kinoknüller sorgt dafür, dass einfach jeder Lust bekommt, sein Leben umzukrempeln. Nach diesen zwei Stunden Kino lebt niemand einfach so weiter wie vorher." COUCH

 

September 2020

In den Medien habt ihr bestimmt schon von dem "Lieferkettengesetz" gehört oder gelesen. Für alle, die sich noch nicht genauer damit beschäftigt haben, haben wir ein paar Informationen zu dem Thema gesammelt und möchten euch diese hier vorstellen. Allgemeine Infos findet ihr außerdem auf der Internetseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Ministerium hat auch ein Erklärvideo online gestellt, in dem genauer erläutert wird, was das Gesetz für faire Lieferketten eigentlich ist.

Bei einer Unternehmensbefragung der Bundesregierung, hinsichtlich der freiwilligen Einhaltung von menschenrechtlichen Standards, kam heraus, dass die Mehrheit der deutschen Unternehmen dies nicht umsetzt. Der Koalitionsvertrag sieht für diesen Fall eine nationale Gesetzgebung vor, die deutsche Unternehmen dazu verpflichtet, in der gesamten Wertschöpfungskette menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfalt walten zu lassen.

In letzter Zeit hat sich einiges bei dem Thema getan: Die Bundesminister Heil und Müller haben angekündigt, ein Gesetz vorzulegen und haben auch Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz veröffentlicht. (Eine Einschätzung dieser Eckpunkte durch die Initiative Lieferkettengesetz findet ihr hier.) Außerdem hat sich sowohl die Kanzlerin als auch immer mehr deutsche Unternehmen für ein Lieferkettengesetz ausgesprochen. Nur Bundeswirtschaftsminister Altmaier versucht das Vorhaben zu blockieren. Deshalb hat die Initiative Lieferkettengesetz eine Protestaktion gestartet. Hier könnt ihr euch daran beteiligen und den Minister auffordern, dem Lieferkettengesetz nicht im Weg zu stehen.

In einer gemeinsamen Erklärung fordern außerdem mehr als 110 Bischöfe aus aller Welt ihre Regierungen auf, Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu verpflichten. Zu den Unterzeichnern gehört auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing sowie weitere deutsche Bischhöfe.

Eine aktuelle Studie der Initiative Lieferkettengesetz mit dem Titel „VERWÄSSERN – VERZÖGERN – VERHINDERN: WIRTSCHAFTSLOBBY GEGEN MENSCHENRECHTE UND UMWELTSTANDARDS“  zeigt sowohl die Hintergründe als auch die Aktivitäten der Lobbyverbände gegen ein Lieferkettengesetz auf.

 

August 2020

Jetzt sind wir ja schon mitten im Sommer und vielleicht seid ihr noch auf der Suche nach einem Buch, dass ihr in eurem Urlaub lesen könnt. Deshalb möchten wir euch heute das Buch „Poor Economics – Plädoyer für ein neues Verständnis von Armut“ empfehlen. Die beiden Autoren Esther Duflo und Abhijit V. Banerjee reisen in arme Länder und untersuchen mithilfe von Zufallsexperimenten und Kontrollgruppen, was gegen Hunger, Armut und Misswirtschaft wirklich hilf und was nicht. Auf diese Weise decken sie viele Widersprüche auf. Wer von weniger als 1 Euro pro Tag das Beste aus sich machen und für die Familie vorsorgen muss, hat womöglich ganz andere Anreize oder Zwänge, als wir uns vorstellen können. »So ehrlich beobachtet, nachgefragt, experimentell belegt und ohne Rücksicht auf politische Korrektheit aufgeschrieben, wurde das alles noch nie. Das macht ‘Poor Economics’ zu einem sehr wichtigen Buch.« (Die Zeit)

 

Juli 2020

Heute wollen wir euch die Internetseite worldometers.info vorstellen. Auf dieser Seite findet ihr Zahlen zu den Bereichen Weltbevölkerung, Regierungen & Ökonomie, Gesellschaft & Medien, Umwelt, Ernährung, Wasser, Energie sowie Gesundheit. Hier ein paar Beispiele: Wie viele Menschen sind heute geboren bzw. gestorben? Wie hoch sind heute die Ausgaben für Gesundheit, Ausbildung und Militär weltweit? Wie viele Handys wurde heute schon gekauft und wie viel Geld wurde für Videospiele ausgegeben? Wie viele E-Mails wurden heute schon verschickt und wie viele Blogeinträge geschrieben? Wie viel Hektar Wald gehen dieses Jahr verloren und wie hoch ist die CO2 Emission in diesem Jahr? Wie viele Menschen auf der Welt leiden an Unterernährung und wie viele an Übergewicht? Wie viele MWh Energie wurden heute verbraucht und wie hoch ist der Anteil der erneuerbaren Energien? Wie viele Kinder unter 5 Jahren sind dieses Jahr gestorben und wie viele Abtreibungen gab es dieses Jahr? Wie viele Zigaretten wurden heute schon geraucht? Wie viel Geld wurde für illegale Drogen ausgegeben? Ihr findet zu den Zahlen auch immer Internetseiten mit weiteren Informationen. Außerdem gibt es einen extra Bereich mit Zahlen zu der Corona-Pandemie.

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Seite einmal genauer anzuschauen.

 

Juni 2020

Allmonatlich geben Borromäusverein und St. Michaelsbund eine religiöse Literaturempfehlung: Für Juni 2020 hat sich die Jury auf „Handelt!“ geeinigt: Die jüngste Veröffentlichung von Jörg Alt SJ sei „ein engagiertes, klar strukturiertes und allgemein verständlich gehaltenes Plädoyer für eine menschenfreundlichere Zukunft“.

Mit seinem neuen Buch „Handelt!“ versucht Alt, komplexe Zusammenhänge in einfacher Sprache darzulegen, damit jede und jeder Einzelne Standort und Perspektive für sich bestimmen kann. Denn Bibel und Katholische Soziallehre bieten Lösungen gegen die Dominanz negativer Triebkräfte. Sie machen auf Dinge aufmerksam, für die es sich zu engagieren lohnt, und mahnen zur Umkehr. Pater Alt, der Erfolge (Verbot von Anti-Personen-Landminen, soziale Rechte für „illegale“ Migranten) und Auszeichnungen (Friedensnobelpreis 1997, Augsburger Wissenschaftspreis 2004) ebenso kennt wie Niederlagen (Kony 2012, Finanztransaktionssteuer) und Anfeindungen, weiß: „Es gibt keinen Beitrag, der zu klein ist!“

Wer nachhaken möchte: Am 4. Juni lädt die Katholische Sozialakademie Österreichs zu einem virtuellen Themenfrühstück mit Pater Alt. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie zum Buch erhaltet ihr hier.

 

Mai 2020

Der Dokumentarfilm #female pleasure begleitet fünf außergewöhnliche Frauen aus fünf verschiedenen Kulturen, die sich gegen die Repressionen der weiblichen Sexualität. In ihrem Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität stellen sie sich gegen die Repressionen ihrer religiösen und kulturellen Gemeinschaft.

Der Film berührt mit seiner Intensität, seiner Ehrlichkeit und seinem Empowerment. Er ist nicht nur ein Thema für Frauen, sondern für jede/jeden einzelnen. Absolut empfehlenswert!

 

April 2020

Früher als geplant haben wir eine Plattform zum Austausch für alle ehemaligen JEVs, JMVs und JVs eingerichtet: forum.jesuit-volunteers.org. Dort habt ihr die Möglichkeit, euch austauschen und gemeinsame Pläne zu schmieden. Gerade auch in der aktuellen Situation findet ihr dort Tipps und Angebote des Teams und von anderen ehemaligen Freiwilligen zu interessanten Online-Angeboten in den Bereichen Studieren/Lernen, Kultur und Spirituelles. Wer Fragen oder ein Problem mit der Registrierung hat, schreibt bitte eine Email an forum@jesuit-volunteers.org.

 

März 2020

Können wir unseren Lebenstraum verwirklichen, die Welt fairer und ökologischer machen und auch noch ein gutes Leben führen? Die beiden Autoren und Projektmacher Ilona Koglin und Marek Rohde sagen »Ja!« - wenn wir unsere Unternehmen, Organisationen und Initiativen so gestalten, dass eine öko-soziale Wirtschaft entsteht, die »Faironomics«.

Wie sich diese Utopie heute schon Projekt für Projekt entwickeln, planen und umsetzen lässt, zeigen die beiden anhand einer inspirierenden Mischung aus Erfahrungsberichten, Interviews, Grafiken und praxisnahen Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Das Buch "Faironomics - Ökologisch, fair und frei"  ist ein Leitfaden für den Start in die öko-soziale Zukunft.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

 

Februar 2020

Ob Urlaubsflug oder Dienstreise: In vielen Situationen können wir Emissionen von Treibhausgasen kaum vermeiden, aber zumindest „ausgleichen“. Mit dem CO2-Rechner der Jesuitenmission seid ihr eingeladen, dem Aufruf von Papst Franziskus zu „einer neuen und universellen Solidarität“ zu folgen: Solidarität mit jenen, die am schlimmsten unter den Auswirkungen der menschgemachten Klimakrise leiden. Die Klimaschutzprojekte der Jesuitenmission tragen dazu bei, den CO2-Ausstoß durch Aufforstung zu verringern – und sie unterstützen die lokale Bevölkerung in Ländern des globalen Südens. Sie mindern Armut vor Ort, indem sie Frauen stärken, Gesundheit schützen und Perspektiven schaffen.

Errechnet euren CO2-Fußabdruck und spendet die Summe zum Ausgleich! Das Geld fließt in ein Ökologie-Projekt der Jesuiten in Kambodscha und in das „Watershed“-Programm in Maharashtra / Indien.

 

Januar 2020

Zu Beginn des Jahres überlegen sich viele einen oder mehrere Vorsätze. Falls ihr euch vorgenommen habt, im Jahr 2020 nachhaltiger zu leben, haben wir hier ein paar Buchempfehlungen für euch: "Der kleine Nachhaltigkeits-Guide" (arsEdition GmbH) gibt euch einen Überblick darüber, was alles zum Klimawandel beiträgt und wie man die CO2-Bilanz verbessern kann. Das Buch "Einfach nachhalig leben" von Julia Zohren (Edition Michael Fischer GmbH) beinhaltet viele praktische Tipps und Anleitungen, wie man in verschiedenen Bereichen einen nachhaltigen Lebensstil umsetzen kann. Louisa Dellert schreibt in ihrem Buch "Mein Herz schlägt grün" (Verlag Komplett-Media GmbH) über ihre eigenen Erfahrungen und gibt Tipps wie man Schritt für Schritt nachhaltiger leben kann. Wer ganz konkret Plastik vermeiden möchte, der findet im "Plastik Sparbuch" (smarticular.net) viele nachhaltige Alternativen und Ideen.

Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Umsetzung eurer Vorsätze!

 

Dezember 2019

Es gibt viele Dinge und Erlebnisse, die wir mit der Advents- und Vorweihnachtszeit verbinden: Adventskalender und Adventskranz, Plätzchen backen und Lebkuchen essen, Geschenke kaufen und natürlich auch der Bummel über den Weihnachtsmarkt. Wir haben für euch  recherchiert und eine Liste mit verschiedenen alternativen, nachhaltigen bzw. veganen Weihnachtsmärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt.

Wir wünschen euch eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und viel Spaß beim Entdecken.