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Impulse des Monats

Hier findest du die Impulse der letzten Monate mit vielen verschiedenen Inspirationen!

Mai 2022

Unser Haus steht längst in Flammen

Die Klimakrise und ihre globalen Auswirkungen waren das prägende Thema des diesjährigen Treffens der zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten. Vom 19.04.-21.04. trafen sich 155 Jesuiten, um über ihren Einsatz für eine sozial-ökologische Transformation zu diskutieren. Dieser Prozess soll sowohl innerhalb des Ordens und der Gemeinden, aber auch in der breiteren Gesellschaft einen nachhaltigeren Lebensstil und grundlegende strukturelle Veränderung vorantreiben.

In den Vorträgen der eingeladenen Klimaaktivist:innen Vincent Gewert und Lea Bonasera wurde unmissverständlich klar, dass der aktuelle Kurs, den die Industrienationen des Westens verfolgen, weit am angestrebten sogenannten 1,5 Grad-Ziel vorbeiführen würden. Doch selbst wenn das Ziel erreicht werden würde, könne es sein, dass sogenannte Kippunkte überschritten werden, die zu unaufhaltsamen Kettenreaktionen mit katastrophalen Folgen auf der ganzen Welt führen.

Der Provinzial der zentraleuropäischen Jesuiten Pater Bernhard Bürgler betonte, dass der Kampf gegen die Klimakrise nicht nur eine Zukunftsfrage, sondern auch eine Pflicht in der Anstrengung der Jesuiten gegen die globale Ungerechtigkeit sei. Denn es sind die entwicklungsschwächeren Länder, die am wenigsten zu der Krise beitragen, aber am meisten unter ihr leiden. Schon heute. Im Jahr 2030 könnten die ökonomischen Kosten der Klimakrise in Ländern des Globalen Südens 580 Milliarden jährlich betragen.

Aus diesem Grund möchten wir von Jesuit Volunteers in diesem Monat das Buch Unser Haus steht längst in Flammen“ von Vanessa Nakate empfehlen. Die Autorin kämpft in den vergangenen Jahren unter anderem auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen, für eine Erweiterung der meist eurozentristischen Perspektive auf die Klimakrise. Als junge Frau erlebte Nakate die Auswirkungen der rapiden Klimaveränderung in Uganda als ganz konkrete Gefahr für ihr Leben und das ihrer Mitmenschen. Seit 2019 ist sie nun Klimaaktivistin und wurde mehrfach als eine der einflussreichsten Afrikaner:innen ausgezeichnet. Das Buch hilft, die Perspektive der afrikanischen Länder auf die Klimakrise besser nachvollziehen zu können und ermöglicht einen offeneren Blickwinkel auf diese Thematik.

Im Zuge des Provinztreffens der Jesuiten wurde beschlossen, dass sowohl intern als auch extern der Kampf gegen die voranschreitende Klimaveränderung verstärkt werden soll. Teil dieser inhaltlichen Ausrichtung ist die Gründung des Sozial-Ökologischen Zentrums in Nürnberg.

April 2022

Beten für den Frieden?!

Seit über vier Wochen herrscht ein Angriffskrieg von Russland in der Ukraine. Millionen Menschen sind auf der Flucht und kommen auch in Deutschland an, genauso wie die unzähligen Nachrichten über Gewalt, Vertreibung und Tod. Die Annahme des sicheren und stabilen Friedens in Europa, an der wir zuvor nicht zweifelten, gilt nicht mehr. Wie sollen wir damit umgehen? Was können wir tun?

Seitdem die Angriffe begonnen haben, haben sich zahlreiche Initiativen in privater und öffentlicher Hand organisiert, um den Geflüchteten, als auch den Menschen in der Ukraine selbst zu helfen. Sie haben verschiedenste Ziele, Herangehensweisen und Wertevorstellungen, weshalb wir an dieser Stelle keine dieser Möglichkeiten gesondert hervorheben möchten. Neben den weltlichen Hilfsleistungen durch Spenden oder die Aufnahme von Geflüchteten bei sich zu Hause, wurde in den letzten Wochen auf der ganzen Welt ununterbrochen für den Frieden gebetet.

Ob der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika auf Twitter, eine Gläubige in ihrer Gemeinde oder ein Kind vor dem Schlafengehen, sie alle verbindet der Wunsch und das Gebet für Frieden auf der Welt und besonders in der Ukraine. Allerdings drängt sich an dieser Stelle das Gefühl auf, dass Gebete ja schön und gut sind, aber doch ziemlich sinnlos erscheinen, wenn Raketen in Europa abgeschossen werden und Panzer rollen.

Die zwei Autorinnen Katharina Gebauer und Ashley McKinless argumentieren in ihren Texten, dass Friedensgebete eben nicht sinnlos sind. Sie können uns zum einen helfen, die Flut an Informationen und grauenvollen Nachrichten zu verarbeiten und Halt in der Verbundenheit mit anderen Christ:innen zu finden. Zum anderen, meint Pater James Martin SJ im Interview, dass wir uns zwar nicht sicher sein können, wie Gebete wirklich funktionieren und trotzdem darauf vertrauen sollten, dass sie etwas bewegen, auch wenn es nur unsere eigenen Regungen sind.

Für diesen Monat möchten wir diese beiden Texte empfehlen und hoffen, dass uns das Friedensgebet als Gemeinschaft stärkt und uns Zuversicht geben kann, wenn wir in die Zukunft blicken.

Katharina Gebauer: „Ich glaubte nicht an das Friedensgebet“ 

Ashley McKinless: Beten für den Frieden in der Ukraine – auch wenn es sich sinnlos anfühlt

März 2022

Exerzitien für Jedermann und -frau

Ob Self-care Wochenenden, Digital Detox oder Meditations-Apps. Heutzutage gibt es unzählige Angebote, um die laute Außenwelt ein wenig hinter sich zu lassen und den Blick auf sich selbst zu richten. Die jesuitischen Exerzitien sind ein Original der Selbstbesinnung, welches schon seit ca. 500 Jahren von Jesuiten und anderen Gläubigen praktiziert wird.

Die Exerzitien sind eine Zeit der Stille, in der die Teilnehmenden die Chance haben auf sich zu blicken und die eigene Gedankenwelt zu erforschen, die im Alltag meistens zu kurz kommt, wenn wir auf der Arbeit, im Studium oder der Ausbildung vor ganz anderen Herausforderungen stehen. Nach der jesuitischen Lehre wird durch den inneren Blick auch Gott sichtbar, der:die jedem Menschen innewohnt, sich nicht aufdrängt, aber immer da ist, wenn man die Ruhe findet, um Gott nachzuspüren.

Eine Teilnahme an Exerzitien ist kein Tool, kein Prozess der Problemlösung. Es ist eher hinderlich mit festen Erwartungen und Zielen in diese Zeit zu starten. Vielmehr soll es darum gehen, nachzuspüren was die verschiedenen Impulse im Innern auslösen und dann diesem Weg zu folgen. Es kann ziemlich überraschend sein, wo man am Ende ankommt.

Exerzitien werden heutzutage in verschiedensten Formen angeboten, denn nicht jede:r hat den gleichen Zugang zu sich selbst, wie er in den klassischen Exerzitien angestrebt wird. Im Folgenden möchten wir einige Konzepte vorstellen. Genauere Details zu den einzelnen Angeboten findet ihr hier: https://www.jesuiten.org/wie-wir-arbeiten/exerzitien

Die klassischen ignatianischen Exerzitien gehen in der Regel eine Woche in der die Teilnehmenden, die meiste Zeit des Tages im Schweigen für sich sein können. Inhaltlich werden die Tage durch die sogenannte Schriftbetrachtung begleitet, in der biblische oder andere spirituelle Texte in der Meditation und dem Gebet bearbeitet werden. Einmal am Tag gibt es ein Begleitungsgespräch mit einem oder einer Geistlichen, um die Gedanken in Worten einzuordnen.

Die Kurzexerzitien sind eine abgekürzte Form der klassischen Woche. Besonders wenn viel im Alltag los ist, passt die Stille Zeit am Wochenende deutlich besser rein. Pater Trieu SJ bietet immer wieder Kurzexerzitien an, für die man sich bei ihm anmelden kann (per Mail an nguyen@jesuitenweltweit.de).

Exerzitien für junge Erwachsene findet ihr unter anderem auf der Internetseite der GCL oder bei den Zukunftswerktstätten in Frankfurt beziehungsweise in Innsbruck.

Die kontemplativen Exerzitien (zum Beispiel im Haus Gries) verzichten auf jeglichen inhaltlichen Input. Die Teilnehmenden können in der Stille durch einfache Atem- und Gebetsübungen in sich kehren und die Gegenwart Gottes spüren. Dieses Beisammensein kann man sich vorstellen, wie neben einem guten Freund zu sitzen, ohne viel sagen oder mitteilen zu müssen.

Die Film-Exerzitien nutzen keine Texte, sondern Filme als Input für das Gebet. Diese wirken deutlich intensiver und nachhaltiger, da man sich im Schweigen eben nicht mit anderen Austauschen oder ablenken kann.

Surf & Soul kombiniert einen 12-stündigen Windsurfkurs mit Zeiten der Stille, Anleitungen zu Gebet und Meditation sowie Impulsen für die persönliche Meditation. Durch Sport, Naturerlebnis und Stille ist es den Teilnehmenden möglich Körper und Geist auf neue Art und Weise kennenzulernen. Hier findet ihr einen Erfahrungsbericht dazu.

In Straßenexerzitien zieht man sich nicht in einen Raum der Stille und Meditation zurück, sondern geht mit einer besonderen Achtsamkeit auf die Straße unter die Menschen. Als Sinnbild für diese besondere Art der Exerzitien steht Mose, der vor Gott als brennenden Dornbusch seine Schuhe auszieht. Sinnbildlich sollen auch die Teilnehmenden ihre Schuhe der Bequemlichkeit ausziehen und in Begegnung mit den Menschen treten, die sonst aus der Wahrnehmung gefiltert werden, weil sie am Rand der Gesellschaft stehen.

Wenn man keine ganze Woche Zeit hat, um an Exerzitien teilzunehmen, dann sind Online-Exerzitien genau die richtige Antwort. Mit täglichen Impulsen aufs Smartphone sollen die Gedanken der Teilnehmenden angeregt werden, die sich während dieser Zeit einen individuellen Ort der Ruhe schaffen, an dem sie darüber nachdenken können. Ob direkt nach dem Aufstehen, in der Mittagspause oder auf dem Heimweg von der Arbeit, dieses Angebot ist besonders auch für Einsteiger:innen ein guter Anfang mitten im Alltag – vielleicht auch gerade in der Fastenzeit.

Februar 2022

#OutInChurch – Wertschätzung für alle Menschen, wie Gott sie schuf

Am Montag, den 24.01.2022 wurde die ARD-Doku „Wie Gott uns schuf“ veröffentlicht und mit ihr kam es zum größten kollektiven Coming-Out queerer Menschen in der katholischen Kirche, wie es der Mit-Autor Hajo Seppelt nannte.

Queere Person fühlen sich einer anderen als der heterosexuellen Geschlechtsidentität zugehörig (lt. Duden). Im Zuge der Aktion #OutInChurch haben sich 125 Angestellte, Priester und Ehrenamtliche in der katholischen Kirche als lesbisch, schwul, bi, trans*, inter, queer und non-binär geoutet.

Obwohl die Akzeptanz für diese Menschen in der Gesellschaft stetig wächst, entspricht eine queere Identität den Auffassungen der katholischen Kirche bis heute nicht. Wie in der Dokumentation beschrieben, kann ein Coming-out als Kündigungsgrund für kirchliche Organisationen gelten. Aus diesem Grund haben viele Menschen Angst offen ihre Identität zu leben.

In der Dokumentation beschreiben fünf Menschen im Detail, wie sie ihr Leben in der Kirche entweder als ständiges Versteckspiel oder als Ort der Diskriminierung erleben bzw. erlebt haben.

#OutInChurch soll zu einem Umdenken in der katholischen Kirche führen. Mit der zugehörigen Petition wird eine Änderung des Kirchenrechts gefordert, damit queere Personen ohne Angst in der Kirche leben und arbeiten dürfen.

Es gibt auch ehemalige Jesuit Volunteers, bei denen beides im Leben relevant ist: queer sein und religiös sein. Deshalb sind wir schon seit Herbst letzten Jahres dabei, in der JV-Community einen Ort für queere Themen und queeres Leben zu schaffen. Wer Fragen, Anregungen oder Interesse an einem queer-christlichen Angebot in der JV-Community hat, kann sich gern per Mail an jesuitvolunteers@jesuitenweltweit.de wenden.

Januar 2022

Ausprobieren statt Stillstehen

Was wird in 200-300 Jahren von unserer heutigen Generation übrigbleiben? Wie werden die Menschen dann unsere Epoche beschreiben? Diese Frage stellt sich der französische Ingenieur und Aktivist Corentin de Chatelperron. Um nicht als Generation der Klimazerstörer in den Geschichtsbüchern zu landen, forscht der Franzose seit Jahren zu sogenannten Lowtech-Innovationen. Diese einfachen, aber effektiven Ideen ermöglichen es Menschen mit wenig Einkommen, umweltschonend ihren Grundbedürfnissen nachkommen zu können.

Nachdem Chatelperron in den Ländern der Welt verschiedenste Lowtech-Lösungen sammelte, startet er ein Selbstexperiment. Vier Monate versuchte er allein auf einem 70 m² Floss nur mit den gesammelten Lowtech-Ideen eine eigene, autonome Biosphäre aufzubauen, die sein Leben sichern kann.

Natürlich hat er dabei ein kleines Startkapital an Materialien, Saatgut usw., doch schon bald sieht er sich vielen Herausforderungen gegenüber, die mit der Realisierung einer eigenen, autonomen Biosphäre einhergehen. Er möchte durch sein Beispiel zeigen, wie wichtig es ist, Neues auszuprobieren und auch mal in die Extreme zu gehen, um wirklich etwas zu verändern. Wie wollen wir erinnert werden und was können wir vielleicht mal ausprobieren, um Dinge zu wandeln? Eine passende Frage für das neue Jahr.

Die Dokumentation von Arte über den Selbstversuch von Corentin de Chatelperron ist auf YouTube zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=oNJf3B5Lqwc

 

Dezember 2021

Adventskalender "Licht in allen Dingen finden"

Es ist nicht ganz leicht zu begreifen, doch das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu und dieser Impuls für den Dezember ist der letzte vor Weihnachten. Die Adventszeit begleitet uns durch diesen letzten Monat und zeigt sich mit unterschiedlichen Gesichtern in unserem Leben.

Zum einen ist die Zeit vor Weihnachten diejenige mit den höchsten Umsätzen im ganzen Jahr. Alle suchen Geschenke für ihre Liebsten, ob große oder kleine, teuer oder ganz persönlich. Oft ist vom Stress in der Vorweihnachtszeit die Rede, und „Hast du schon alle Geschenke für dieses Jahr??“ ist wohl die am häufigsten gestellte Frage. Im Hinblick auf die Impulse der letzten beiden Monate, tuen sich noch weitere Kriterien für das perfekte Geschenk auf, die berücksichtigt werden wollen.

Auch wenn wir es vor einem Jahr nicht hätten glauben wollen, ist auch die diesjährige Adventszeit unausweichlich von der Corona-Pandemie geprägt. Die meisten Weihnachtsmärkte haben schon wieder geschlossen, bevor die offizielle Weihnachtszeit überhaupt begonnen hat und auch der Rest des alltäglichen Lebens wird Stück für Stück wieder eingeschränkt. Der Geist der Solidarität, der uns noch im ersten Jahr der Pandemie zusammenhielt, scheint ein Stück weit verflogen.

Aber die Adventszeit hat noch ein drittes Gesicht, welches uns mit Zuversicht und Hoffnung durch den Nebel vom Geschenk-Stress und der Pandemie entgegenstrahlt. Dieses Licht, auf das wir in den kommenden Wochen zuschreiten, ist die Menschwerdung Gottes. Ein Gott, der uns zeigt, dass wir nicht allein in dieser frustrierenden Zeit sind, denn Jesus ist bei uns. Advent ist die Zeit der Vorfreude und Vorbereitung, in der wir uns Zeit für uns und unsere Lieben nehmen dürfen.

Auch in diesem Jahr bieten die Jesuiten viele Angebote der Begleitung für die nächsten vier Wochen, um mit frischen Denkanstößen und Impulsen die Vorbereitung auf Weihnachten zu gestalten. Ulrike Gentner und Tobias Zimmermann SJ haben mit ihrem Adventskalender „Licht in allen Dingen finden“ für jeden Tag vom 1. Dezember bis zum 6. Januar einen passenden Impuls mit spannenden Fotos zusammengestellt. Diese helfen beim Nachspüren der eigenen Sehnsüchte, oder beim Treffen der richtigen Entscheidung. Der Adventskalender ist ab sofort im echter Verlag erhältlich.

Mit diesem letzten Impuls für das Jahr 2021 möchten wir uns bei euch für euer Interesse bedanken und hoffen, dass ihr euch auch im nächsten Jahr wieder euren monatlichen Impuls bei uns abholt.

In eigener Sache würde es uns sehr freuen, wenn ihr uns rückmeldet, was euch an den Impulsen besonders gefällt und weitergeholfen hat, oder ob es auch Dinge gibt, die wir im nächsten Jahr noch besser machen können. Schreibt uns gerne an: jvconnected@jesuitenweltweit.de

Wir wünschen euch eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und bleibt gesund.

Verfasst von Matthias Wind (J(E)V-connected Team)

 

November 2021

„Die Lage ist so unfassbar ernst, dass ich nichts anderes weiß“ - Ein Portrait über den Hungerstreik im Bundestagswahlkampf 2021

Das Thema des letzten Impuls des Monats war das Buch „Einfach Anfangen!“ von Jörg Alt SJ, in dem er Bausteine für eine klimagerechte Welt vorstellt, die jeder und jede in sein und ihr Leben integrieren kann. Doch sieben junge Menschen waren am 30. August diesen Jahres der Meinung, dass ein veränderter eigener Lebensstil nicht genug ist. Auch das Mitlaufen bei FridaysForFuture-Demonstrationen, oder andere Formen des gesellschaftlichen Aktivismus erzielten nicht die erhoffte Wirkung. Also sahen sich diese jungen Erwachsenen gezwungen, einen Schritt weiterzugehen und traten in einen unbefristeten Hungerstreik. Verbunden mit dieser Aktion waren zwei einfache Forderungen an die Kanzlerkandidat:innen der CDU, SPD und der Grünen. Erstens sollten sich alle drei zu einem öffentlichen Gespräch mit den Aktivist:innen zusammensetzen und den Klimanotstand anerkennen. Zweitens sollte sich die neu gewählte Bundesregierung zur Gründung von sog. Bürgerräten verpflichten (Erklärung zum Hungerstreik, 30.08.2021). Der Protest blieb nicht unbeachtet und viele Politiker:innen äußerten ihr Verständnis und sicherten grundsätzliche Dialogbereitschaft zu. Allerdings beendeten Henning Jeschke und eine weitere Mitstreiterin erst nach 27 Tagen ihren mittlerweile trockenen Hungerstreik, nachdem Olaf Scholz ihnen ein öffentliches Gespräch zugesagt hatte.

Warum haben sich diese lebensfrohen Menschen, die eigentlich studieren, zur Schule gehen, oder Ausbildungen nachgehen wollen, einer solchen lebensbedrohlichen Gefahr ausgesetzt? Und ist ein Hungerstreik überhaupt ein angemessenes und richtiges Mittel, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen?

Die Doku „Der Körper als Druckmittel - vollständiges Portrait des „Hungerstreiks der letzten Generation““ gewährt einen Einblick in die Gedankenwelt der Aktivist:innen und lässt verstehen, warum sie bereit sind ans Äußerste zu gehen. Es wird unmissverständlich klar, dass die Klimakrise mit ihren Kipppunkten und dramatischen Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Lebens, ein nie dagewesenes Problem darstellt. Die oben genannten Fragen, mit denen ich in die Dokumentation gestartet bin, änderten sich nach dieser halben Stunde wie folgt: Warum sind junge Menschen dazu gezwungen, für ihre Zukunft ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Und warum wurde nicht schon den Wissenschaftler:innen vor 30 Jahren zugehört, die schon damals auf die Folgen des menschengemachten Klimawandels hinwiesen?

Klimaschutz ist kein Trend oder ein Problem auf Zeit. Es ist nicht damit getan, dass jeder Bio-Produkte kauft oder mal einen Flug kompensiert. Die Menschheit kann dieses Mal nicht den großen Knall abwarten, bis sich etwas ändert, denn dann gibt es keinen Weg mehr zurück. Die Schäden sind irreversibel! Wer sich diese Dringlichkeit noch nicht vorstellen kann, der sollte sich anschauen wie weit junge Menschen bereit sind zu gehen, um ihre Zukunft und die ihrer Kinder zu retten.

Das Gespräch mit dem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und den beiden Aktivist:innen Henning und Lea fand am 12.11.2021 statt und ihr findet die Aufzeichnung auf der Internetseite der Friedrich Ebert Stiftung

Verfasst von Matthias Wind (J(E)V-connected Team)

 

Oktober 2021

Anders Leben gegen die Klimakrise

Ein zentrales Element des Freiwilligen-Dienstes bei Jesuit Volunteers und ehemals Jesuit European Volunteers ist das Motto „Ein Jahr anders leben“. Die Allermeisten haben sich nach ihrem Einsatz diesen Spruch nicht mehr nur für das Jahr, sondern für ihr ganzes Leben zu Herzen genommen. Anders Leben, damit ist gemeint andere Wertvorstellungen zu haben. Nicht mehr solche, die an die konsum- und wohlstandorientierte Sichtweise gekoppelt sind, die uns Tag für Tag von Medien, Kultur und Wirtschaft vorgekaut werden. Wie ein „anderes Leben“ und ein verändertes Verständnis von Wohlergehen Teil des Kampfes gegen die existenzbedrohenden Klimakrise sein können, das erklärt Dr. Jörg Alt SJ in seinem neuen Buch „Einfach Anfangen!“ und im "weltweit Podcast".

Existenzbedrohende Klimakrise – das hört sich brutal an, doch nicht anders lässt es sich in Worte fassen. Ihre Folgen bedrohen nicht nur Menschenleben in weit entfernten Ländern, sondern auch in Deutschland im Ahrtal. Aber ist diese Krise überhaupt noch zu stoppen? Lohnt sich Engagement, wenn Klima-Kipppunkte schneller kommen als vorhergesagt? Ja, sagt Dr. Jörg Alt SJ: Wir können es schaffen, denn wir haben alles, was wir brauchen, um eine sozialere und nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft anzugehen.

Die Erzählung des freien Marktes, des Wachstums und der Innovation, die alle alternativlos seien und gleichzeitig alle Probleme lösen können, wirkt wie ein dünner Strohhalm, an dem sich die Menschheit in einem reißenden Fluss festhält, in der Hoffnung er höre irgendwann auf zu fließen. Doch diese blinde Überzeugung lähmt uns und muss überwunden werden, um unseren Planeten mit all seinen Grenzen zu bewahren.

Dies können wir nur, wenn wir realisieren, dass unsere eigentlichen, oft durch Werbung, Wettbewerb und Konsum verdrängten Vorstellungen von einem „guten Leben für alle“ ganz andere sind: Wir wünschen uns einen Zugewinn an Freiheit und Freizeit, Gesundheit und Bildung, eine saubere und sichere Umwelt, intakte soziale Beziehungen, mehr Hilfsbereitschaft, eine bürgernahe Politik und andere Dinge, die wir unter den gegenwärtigen Umständen kaum verwirklichen können.

Hier gilt es anzusetzen: Statt weiteren Wohlstandswachstums herkömmlicher Art brauchen wir ein verändertes Verständnis von einem guten Leben. Eine solche Gegenvision zur herrschenden Ideologie des Neoliberalismus wird nicht nur zu mehr Glück und Zufriedenheit führen, sondern sie ist schon jetzt mehrheitsfähig. Das belegen Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, Meinungsumfragen oder von Bürgerinnen und Bürgern selbst entwickelte Politikvorschläge. Und: An Geld fehlt es erst recht nicht, denn die Milliarden aus den Corona- und Katastrophen-Rettungspaketen können auch hierfür herangezogen werden.

"Ein besseres Leben, eine bessere Welt sind zum Greifen nah. Wir haben alles, das wir brauchen. Wir müssen nur aufhören, auf die falschen Propheten und Experten zu hören, sondern unseren Wünschen vertrauen und einfach anfangen, in unseren jeweiligen Lebenskontexten das Richtige anzugehen und umzusetzen.“ (P. Dr. Jörg Alt SJ)

September 2021

In diesem Monat geht es bei unserem Impuls um das Thema Lebensmittel: die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, die App "CodeCheck" sowie eine Webtalk-Reihe über die Bedeutung von Lebensmitteln unter verschiedenen Gesichtspunkten.  

Laut der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) wandern rund 1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel jährlich auf den Müll. Damit ist auch eine enorme Ressourcenverschwendung verbunden, denn für jedes weggeworfene Lebensmittel werden wertvolle Ressourcen wie Wasser, Boden und Energie eingesetzt.

Wir möchten euch zwei Möglichkeiten vorstellen wie ihr als Verbraucher Lebensmittelverschwendung vermeiden könnt:

Die Initative Foodsharing "rettet" ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von kleinen und großen Betrieben. So kannst du zum Beispiel aussortierte und unverkäufliche Lebensmittel bei Unternehmen abholen oder eigene überschüssige Lebensmittel der lokalen foodsharing-Community anbieten. Außerdem gibt es die sogenannten Fairteiler. Dies sind öffentliche Regale zum Austausch von Lebensmitteln. Einen Überblick über alle verfügbaren Standorte findest du hier

Über die App "To good to go" können Unternehmen wie Supermärkte, Restaurants oder Bäckereien ihre überschüssige und unverkaufte Ware zu geringen Preisen anbieten. 

Gerade bei Lebensmitteln, aber auch anderen Konsumgütern, sind die Inhaltsstoffe sehr wichtig. Hierbei ist die App "CodeCheck" sehr hilfreich. Anhand einer Nährwert-Ampel zeigt sie an, wie Experten den Gehalt des jeweiligen Nährstoffes (Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz) einschätzen. Je nachdem wird er dir in rot (hoch), orange (mittel) und grün (gering) anzeigt. Du kannst die App aber auch für Kosmetikprodukte, Reinigungsmittel sowie sonstige Konsumgüter nutzen: sehr bedenkliche Inhaltsstoffe sind rot markiert, bedenkliche orange, leicht bedenkliche hellgrün und unbedenkliche dunkelgrün. Zusätzlich kannst du auf die einzelnen Inhaltsstoffe tippen, wenn du mehr Informationen dazu lesen möchtest.

Das Heinrich-Pesch-Haus bietet Ende September bis Ende Oktober eine WebTalk-Reihe zum Thema “Lebensmittel als Mittel zum guten Leben”. In vier Online-Veranstaltungen geht dabei darum, wie Ernährung der Umwelt, der Gesundheit und dem Genuss dienen kann. Diese Reihe richtet sich an alle Menschen, die sich für agrar-, umwelt- und ernährungspolitische Fragen interessieren, aber auch nach ethischer und praktischer Orientierung für ihren persönlichen Lebens- und Ernährungsstil suchen.

  • 29.09.2021, 19.30 bis 20.30 Uhr Agrar & Ernährung for future: Warum Lebensmittel klima-, umwelt-und gesundheitspolitisch so bedeutsam sind (Impulsgeber: Konstantinos Tsilimekis, Referent für Landwirtschaft, Germanwatch e.V.)
  • 07.10.2021, 19.30 bis 20.30 Uhr Was sich ändern muss: Agrarwende als Baustein einer sozial-ökologischen Transformation (Impulsgeberin: Nicole Podlinski, Bundesvorsitzende der Kath. Landvolkbewegung)
  • 13.10.2021, 19.30 bis 20.30 Uhr Tiere achten – Tiere essen: Passt das zusammen? (Impulsgeberin: Gudrun Schweisfurth, Philosophin und ehem. Co-Geschäftsführerin der Herrmannsdorfer Landwerkstätten)
  • 21.10.2021, 19.30 bis 20.30 Uhr Auf den Geschmack bringen: Wie Kinder lernen, sich gerne nachhaltig zu ernähren (Impulsgeberin: Sarah Zorn, Oecotrophologin, “Kochbus”-Managerin, Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz)

Die Veranstaltungen sind kostenfrei und der Anmeldeschluss ist jeweils einen Tag vor der Veranstaltung bis 16 Uhr.

August 2021

Der Impuls des Monats macht im August eine "Sommerpause". Vielleicht könnt ihr ja auch einmal mitten im Alltag eine Pause einlegen? Einfach mal den Boden unter euren Füßen spüren, darauf achten, wie euer Atem fließt, die Geräusche um euch herum bewusst wahrnehmen oder ein kurzes Gebet sprechen! In diesem Sinn wünschen wir euch einen schönen August mit vielen kleinen Pausen für Geist und Seele!

 

Juli 2021

Im Juli haben wir unsere "J(E)V im Alltag" Themenwoche zu der Maxime Gerechtigkeit. Deshalb wollen wir euch als Sommer- bzw. Urlaubslektüre ein Buch über eine Person vorstellen, die sich sehr für Gerechtigkeit eingesetzt hat: Mahatma Gandhi. In dem Buch "Wut ist ein Geschenk" berichtet Arun Gandhi über "das Vermächtnis" seines Großvaters. In der elf Lektionen geht es um sehr viele verschiedene Bereiche des Lebens: es geht um Wut, Einsamkeit, Nachhaltigkeit, Lügen, Kindererziehung, Kolonialismus, Demut, den eigenen Wert, Rassismus, Gerechtigkeit, Gewaltlosigkeit, Freundschaft und Familie. Da es so vielfältig ist, ist für jeden Leser etwas dabei. Alle Lektionen werden einerseits untermauert durch Erlebnisse, die Arun Gandhi mit seinem Großvater hatte, aber andererseits auch durch Begebenheiten aus beider Leben.

"Gandhi-Enkel Arun Gandhi schreibt so eindringlich und berührend über seinen Großvater und dessen Lehren, dass man sich umgehend vornimmt, ein besserer Mensch zu werden." Katharina Granzin, TAZ

Juni 2021

Heute möchten wir euch den Dokumentarfilm „Fairness – Zum Verständnis von Gerechtigkeit“ vorstellen, der sich mit der Frage beschäftigt, warum wir Ungleichheit und soziale Gerechtigkeit auf vielen Ebenen akzeptieren. Der Film betrachtet das Thema Gerechtigkeit aus verschiedenen Perspektiven. So kommt sowohl eine Professorin für Psychologie und Frühkindliche Entwicklung zu Wort, als auch Menschen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise für Gerechtigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Soziales einsetzen. Es berichtet zum Beispiel ein 11-jähriges Mädchen über ihre Klage gegen die amerikanische Regierung oder eine ehemalige Investmentbankerin, warum sie ihren Job aufgab und nun Menschen mit geringem Einkommen unterstützt.

„Etwas, das uns alle betrifft: ob im Beruf, Sportverein, an der Uni, in der Schule oder im täglichen Zusammenleben mit der Familie. Erhellende, vielschichtige Doku über die Themen Fairness und Gerechtigkeit, die von seinen spannenden Protagonisten und Interviewpartnern lebt.“ (Spielfilm.de)

Vom 4. bis 10. Juli findet übrigens unsere nächste „J(E)V im Alltag“-Themenwoche statt, die sich auch mit dem Thema Gerechtigkeit beschäftigt. Wir haben viele interessante Gäste eingeladen, die aus ihrer Sicht über dieses Thema berichten werden. Weitere Informationen zu der Themenwoche findet ihr hier

Mai 2021

Im April fand unsere erste Themenwoche von "J(E)V im Alltag" online statt und sie stand unter dem Motto „Glaube und Handeln - Achtsamkeit gegenüber sich selbst und der Welt“. Ein wichtiger Bestandteil dieser Woche war der tägliche, gemeinsame ignatianische Tagesrückblick um 21 Uhr. Diese Achtsamkeitsübung wurde jeden Tag von einer anderen Person angeleitet. Da dies sehr gut angenommen wurde, werden wir uns bei dem Impuls des Montas Mai dieser ignatianischen Übung widmen. 

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April 2021

Eine digitale Pilgerreise durch Zentraleuropa, 33 Stationen und eine Vielzahl spannender Geschichten, Games und Rätsel – die neue App „Canisius-Pilgerpass“ der Jesuiten lädt zu einem spirituellen Abenteuer durch die neue Zentraleuropäische Provinz der Jesuiten ein, zu der sich die bisherigen Jesuitenprovinzen Österreich, Deutschland, Litauen-Lettland und der Schweiz zusammenschließen und die am 27. April 2021 feierlich gegründet wird.

Einzelne Jesuiten pilgern stellvertretend Teile des Canisiuswegs und verbinden damit die analoge Pilgerreise mit der digitalen - Micro-Pilgern in Zeiten des Corona-Lockdowns. Über die Pilgeraktion berichten sie live auf den Social-Media-Kanälen des Jesuitenordens. „Einer für alle und alle für einen“ gehen sie den Weg für all jene, die nicht gehen können und können dabei online begleitet werden. Auf der Homepage canisius.world können User die Pilgerorte online bereisen und interaktiv erleben.

Die Facebook-Gruppe "Canisius Community" ist bei der Reise die digitale Pilgerherberge. Hier sollen sich die Pilger treffen, Erfahrungen austauschen, Impulse geben und sich gegenseitig motivieren. Gemeinsam Gott suchen und finden in allen Dingen ist auch digital möglich.

Wir wünschen euch viel Spaß beim ditigalen pilgern.

 

März 2021

Wir befinden uns nun mitten in der Fastenzeit. Deshalb möchten wir euch heute das Buch "Erfüllt leben – Ein ignatianisches Fitnessbuch"  vorstellen, bei dem es sich um einen Wegweiser hin zu einem glücklichen und erfüllten Leben handelt. Gemeinsam mit dem Wirtschaftswissenschaftler Georg Kraus erkunden die beiden Jesuiten Johann Spermann und Tobias Zimmermann die Alltagstauglichkeit der ignatianischen Lebensführung. Das Buch beinhaltet die Themenbereiche „Mit einer Sehnsucht fängt alles an“, „Dein Leben in die Hand nehmen“, „Am anderen wachsen“, „Die Gesellschaft gestalten“. Vielleicht gibt dieses Buch euch ja den Anstoß, euch in den Fastenzeit einmal intensiver mit der ignatianischen Spiritualität in eurem Lebensalltag zu beschäftigen.

 

Februar 2021

Für diesen Monat haben wir mal wieder eine Buchempfehlung für euch: "Unsere Welt neu denken" von Maja Göpel.

Es wird aktuell bei den ganzen Krisen und Konflikten immer wieder deutlich, dass wir nicht so wie bisher weitermachen können. Das Buch veranschaulicht, welche Denkbarrieren wir aus dem Weg räumen sollten, um künftig klüger mit natürlichen Rassourcen, menschlicher Arbeitskraft und den Mechanismen des Marktes umzugehen - jenseits von Verbotsregimen und Wachstumswahn. Die Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen - darin besteht die Einladung, die Maja Göpel ausspricht.

Prof. Dr. Maja Göpel arbeitet als Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin und ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Mitglied des Club of Rome, des World Future Council, der Balaton Group und Fellow am Progressiven Zentrum.

 

Januar 2021

Ein neues Jahr beginnt und oft ist das verbunden mit verschiedenen Vorsätzen: Vielleicht möchtest du im Alltag fokussierter sein, deinem Glauben mehr Raum geben, deine Kommunikation verbessern oder Klarheit für deinen weiteren Weg gewinnen...

Das Zentrum für Ignatianische Pädagogik hat verschiedene Karten gestaltet, die in den unterschiedlichsten Lebenssituationen ein Impuls oder eine Inspiration für euch sein können und euch somit bei euren Vorsätzen unterstützen können - zum Beispiel um Prioritäten zu setzen, einen Lebensrhythmus zu finden, gut mit Fehlern umzugehen oder vieles mehr.

Schaut euch doch einfach mal auf der Internetseite um. Ihr könnt euch die Karten entweder in Papierform zusenden lassen oder sie euch digital als PDF anschauen.

 

Dezember 2020

Weihnachten rückt immer näher und vielleicht habt ihr euch auch schon Gedanken darüber gemacht, was ihr eurer Familie und euren Freunden schenken wollt. Für alle, die noch auf der Suche nach Geschenken sind, haben wir hier ein paar Ideen gesammelt, wie man nachhaltig anderen eine Freude machen kann

Back- oder Gewürzmischungen: Ein kulinarisches Geschenk wäre eine selbstgemachte Back- oder Gewürzmischung. Alle Zutaten werden hierfür in ein Glas gegeben, das entsprechende Rezept drangehangen und mit einer Schleife drum, macht dieses Geschenk auch optisch etwas her. Weitere Anregungen zu diesem Thema und anderen selbstgemachten Geschenken findet ihr zum Beispiel unter www.habe-ich-selbstgemacht.de (Anleitung für Backmischungen im Glas oder kleine Gewürze zum Verschenken).

Gutschein für einen Unverpackt- oder Bio-Laden: Bei der Person, die ihr beschenken wollt, ist ein Unverpackt- oder Bioladen in der Nähe? Dann schenkt doch einen Gutschein dafür. Der oder die Beschenkte wird beim nächsten Einkauf ganz sicher an euch denken.  

Nachhaltiger Terminkalender: Für alle, die achtsam, nachhaltig und fair durchs Jahr 2021 kommen wollen, ist der Terminkalender von 8nach genau das richtige Geschenk.

Bilderverkauf der Franz-Xaver-Stiftung: jesuitenweltweit organisiert gerade online den Verkauf verschiedener Werke von Künstlern aus aller Welt: Gemälde, Skulpturen, Kunsthandwerk, Neues und Altes. Der Erlös fließt in die gemeinnützige Franz-Xaver-Stiftung und damit in die weltweite Arbeit der Jesuitenmission. So könnt ihr Kunstliebhabern eine Freude machen und gleichzeitig noch die Projektarbeit von jesuitenweltweit nachhaltig fördern.

Zeit für eine gemeinsame Unternehmung: Gerade aktuell ist die gemeinsame Zeit oft sehr selten geworden. Deshalb ist es eins der wertvollsten Geschenke, die man momentan anderen machen kann. Es kann eine gemeinsame Tasse Kaffee sein, ein Ausflug oder ein Wochenende. Am besten findet ihr gleich bei der Geschenkübergabe einen Termin, damit es auch nicht in Vergessenheit gerät.

Verpackung: Natürlich kann man auch bei der Verpackung von Geschenken auf Nachhaltigkeit achten. Schaut doch einmal, was ihr zu Hause noch herumliegen habt, das sich als Verpackungsmaterial eignet: das können Zeitungen oder Zeitschriften sein, aber auch alte Kalender- oder Notenblätter, Landkarten, Stadtpläne, Comics, Stoffreste, Schuhkartons... Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Spenden statt schenken: Eine andere Möglichkeit ist es, dieses Jahr komplett auf Geschenke zu verzichtet. Besprecht doch einmal in eurer Familie, ob ihr anstatt von Geschenken vielleicht lieber den Betrag spenden wollt. Projekte, für die ihr finanziell unterstützen könnt, findet ihr auf der Internetseite von jesuitenweltweit.

 

November 2020

Der Herbst ich nicht nur die Zeit, um gemütlich einen Film zu schauen (wie bei unsrem Impuls der Monats Oktober), sondern man kann die Zeit auch nutzen um Podcasts zu hören - gemütlich auf der Couch, beim Kochen, beim Sport oder während man die Wohnung putzt!
Deshalb wollen wir euch heute ein paar Podcasts zum Thema Nachhaltigkeit vorstellen. Wenn ihr noch weitere Vorschläge habt, schreibt uns doch an jesuitvolunteers@jesuitenmission.de, dann können wir die Liste noch etwas erweitern!
Wir haben die Podcasts ohne Wertung in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:

brigitte be green – Nachhaltigkeit ohne Blatt vorm Mund
Alexandra Zykunov, Redaktionsleiterin des Magazins Brigitte be green spricht auf eine ehrliche und direkte Art und Weise mit ihren Gästen über einen nachhaltigen Lebensstil, inklusive all der Herausforderungen, die sich dadurch ergeben. Dieser Podcasts ist noch relativ neu und deshalb gibt es noch nicht so viele Folgen. Aber es werden sicherlich noch einige kommen.

dont waste, be happy Podcast
In dem Podcast von Marijana Braune dreht sich alles um Nachhaltigkeit und den Zero Waste Lifestyle. Sie erzählt einerseits von ihren eigenen Erfahrungen im Alltag, aber interviewt auch Experten zu verschiedenen Themen.

Fairquatscht – Der Nachhaltigkeits-Podcast
Marisa Becker holt sich für jede Folge einen anderen Gesprächspartner, mit dem sie die unterschiedlichsten Themen im Bereich Nachhaltigkeit bespricht.

King Kong Klima
Getreu dem Motto "Wir könen nicht alles richtig machen, aber vieles besser" liefern Boris Demrovski und Christian Noll konkrete Klimatipps und Wege aus dem Ökodschungel.

LifeVERDE Podcast
Markus Noack interviewt nachhaltige Unternehmer, Wissenschaftler, High-Performer und außergewöhnliche Menschen zum Thema Nachhaltigkeit und Wirtschaft

Der Utopia-Podcast - einfach nachhaltiger leben
Hier bekommt ihr ganz konkret und alltagsnah viele Tipps und nützliche Hinweise, wie ihr nachhaltig leben könnt. Die Folgen sind im Vergleich zu anderen Podcasts auch recht kurz und gehen meist nur 15-30 Minuten.

 

Oktober 2020

Es ist Herbst, die Tage werden kürzer und es beginnt die Zeit, in der man abends wieder öfters gemütlich auf dem Sofa liegt und sich einen Film anschaut. Deshalb wollen wir euch heute einmal einen Dokumentarfilm aus Frankreich empfehlen. In dem Film "Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen" machen sich die Aktivistin Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent auf die Suche nach alternativen ökologischen, wirtschaftlichen und demokratischen Ideen, die die Welt ein Stück besser machen. "Tomorrow" zeigt, wie wichtig es ist, aktiv zu werden und dass man dadurch auch etwas bewirken kann. Wir wünschen euch einen gemütlichen und inspirierenden Filmabend!

"Vielleicht der wichtigste Film des Jahres. Zweifellos eine der besten Dokus in jüngster Zeit." Hamburger Morgenpost

"Wunderbare Öko-Doku. Der Kinoknüller sorgt dafür, dass einfach jeder Lust bekommt, sein Leben umzukrempeln. Nach diesen zwei Stunden Kino lebt niemand einfach so weiter wie vorher." COUCH

 

September 2020

In den Medien habt ihr bestimmt schon von dem "Lieferkettengesetz" gehört oder gelesen. Für alle, die sich noch nicht genauer damit beschäftigt haben, haben wir ein paar Informationen zu dem Thema gesammelt und möchten euch diese hier vorstellen. Allgemeine Infos findet ihr außerdem auf der Internetseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Ministerium hat auch ein Erklärvideo online gestellt, in dem genauer erläutert wird, was das Gesetz für faire Lieferketten eigentlich ist.

Bei einer Unternehmensbefragung der Bundesregierung, hinsichtlich der freiwilligen Einhaltung von menschenrechtlichen Standards, kam heraus, dass die Mehrheit der deutschen Unternehmen dies nicht umsetzt. Der Koalitionsvertrag sieht für diesen Fall eine nationale Gesetzgebung vor, die deutsche Unternehmen dazu verpflichtet, in der gesamten Wertschöpfungskette menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfalt walten zu lassen.

In letzter Zeit hat sich einiges bei dem Thema getan: Die Bundesminister Heil und Müller haben angekündigt, ein Gesetz vorzulegen und haben auch Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz veröffentlicht. (Eine Einschätzung dieser Eckpunkte durch die Initiative Lieferkettengesetz findet ihr hier.) Außerdem hat sich sowohl die Kanzlerin als auch immer mehr deutsche Unternehmen für ein Lieferkettengesetz ausgesprochen. Nur Bundeswirtschaftsminister Altmaier versucht das Vorhaben zu blockieren. Deshalb hat die Initiative Lieferkettengesetz eine Protestaktion gestartet. Hier könnt ihr euch daran beteiligen und den Minister auffordern, dem Lieferkettengesetz nicht im Weg zu stehen.

In einer gemeinsamen Erklärung fordern außerdem mehr als 110 Bischöfe aus aller Welt ihre Regierungen auf, Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu verpflichten. Zu den Unterzeichnern gehört auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing sowie weitere deutsche Bischhöfe.

Eine aktuelle Studie der Initiative Lieferkettengesetz mit dem Titel „VERWÄSSERN – VERZÖGERN – VERHINDERN: WIRTSCHAFTSLOBBY GEGEN MENSCHENRECHTE UND UMWELTSTANDARDS“  zeigt sowohl die Hintergründe als auch die Aktivitäten der Lobbyverbände gegen ein Lieferkettengesetz auf.

 

August 2020

Jetzt sind wir ja schon mitten im Sommer und vielleicht seid ihr noch auf der Suche nach einem Buch, dass ihr in eurem Urlaub lesen könnt. Deshalb möchten wir euch heute das Buch „Poor Economics – Plädoyer für ein neues Verständnis von Armut“ empfehlen. Die beiden Autoren Esther Duflo und Abhijit V. Banerjee reisen in arme Länder und untersuchen mithilfe von Zufallsexperimenten und Kontrollgruppen, was gegen Hunger, Armut und Misswirtschaft wirklich hilf und was nicht. Auf diese Weise decken sie viele Widersprüche auf. Wer von weniger als 1 Euro pro Tag das Beste aus sich machen und für die Familie vorsorgen muss, hat womöglich ganz andere Anreize oder Zwänge, als wir uns vorstellen können. »So ehrlich beobachtet, nachgefragt, experimentell belegt und ohne Rücksicht auf politische Korrektheit aufgeschrieben, wurde das alles noch nie. Das macht ‘Poor Economics’ zu einem sehr wichtigen Buch.« (Die Zeit)

 

Juli 2020

Heute wollen wir euch die Internetseite worldometers.info vorstellen. Auf dieser Seite findet ihr Zahlen zu den Bereichen Weltbevölkerung, Regierungen & Ökonomie, Gesellschaft & Medien, Umwelt, Ernährung, Wasser, Energie sowie Gesundheit. Hier ein paar Beispiele: Wie viele Menschen sind heute geboren bzw. gestorben? Wie hoch sind heute die Ausgaben für Gesundheit, Ausbildung und Militär weltweit? Wie viele Handys wurde heute schon gekauft und wie viel Geld wurde für Videospiele ausgegeben? Wie viele E-Mails wurden heute schon verschickt und wie viele Blogeinträge geschrieben? Wie viel Hektar Wald gehen dieses Jahr verloren und wie hoch ist die CO2 Emission in diesem Jahr? Wie viele Menschen auf der Welt leiden an Unterernährung und wie viele an Übergewicht? Wie viele MWh Energie wurden heute verbraucht und wie hoch ist der Anteil der erneuerbaren Energien? Wie viele Kinder unter 5 Jahren sind dieses Jahr gestorben und wie viele Abtreibungen gab es dieses Jahr? Wie viele Zigaretten wurden heute schon geraucht? Wie viel Geld wurde für illegale Drogen ausgegeben? Ihr findet zu den Zahlen auch immer Internetseiten mit weiteren Informationen. Außerdem gibt es einen extra Bereich mit Zahlen zu der Corona-Pandemie.

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Seite einmal genauer anzuschauen.

 

Juni 2020

Allmonatlich geben Borromäusverein und St. Michaelsbund eine religiöse Literaturempfehlung: Für Juni 2020 hat sich die Jury auf „Handelt!“ geeinigt: Die jüngste Veröffentlichung von Jörg Alt SJ sei „ein engagiertes, klar strukturiertes und allgemein verständlich gehaltenes Plädoyer für eine menschenfreundlichere Zukunft“.

Mit seinem neuen Buch „Handelt!“ versucht Alt, komplexe Zusammenhänge in einfacher Sprache darzulegen, damit jede und jeder Einzelne Standort und Perspektive für sich bestimmen kann. Denn Bibel und Katholische Soziallehre bieten Lösungen gegen die Dominanz negativer Triebkräfte. Sie machen auf Dinge aufmerksam, für die es sich zu engagieren lohnt, und mahnen zur Umkehr. Pater Alt, der Erfolge (Verbot von Anti-Personen-Landminen, soziale Rechte für „illegale“ Migranten) und Auszeichnungen (Friedensnobelpreis 1997, Augsburger Wissenschaftspreis 2004) ebenso kennt wie Niederlagen (Kony 2012, Finanztransaktionssteuer) und Anfeindungen, weiß: „Es gibt keinen Beitrag, der zu klein ist!“

Wer nachhaken möchte: Am 4. Juni lädt die Katholische Sozialakademie Österreichs zu einem virtuellen Themenfrühstück mit Pater Alt. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie zum Buch erhaltet ihr hier.

 

Mai 2020

Der Dokumentarfilm #female pleasure begleitet fünf außergewöhnliche Frauen aus fünf verschiedenen Kulturen, die sich gegen die Repressionen der weiblichen Sexualität. In ihrem Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität stellen sie sich gegen die Repressionen ihrer religiösen und kulturellen Gemeinschaft.

Der Film berührt mit seiner Intensität, seiner Ehrlichkeit und seinem Empowerment. Er ist nicht nur ein Thema für Frauen, sondern für jede/jeden einzelnen. Absolut empfehlenswert!

 

April 2020

Früher als geplant haben wir eine Plattform zum Austausch für alle ehemaligen JEVs, JMVs und JVs eingerichtet: forum.jesuit-volunteers.org. Dort habt ihr die Möglichkeit, euch austauschen und gemeinsame Pläne zu schmieden. Gerade auch in der aktuellen Situation findet ihr dort Tipps und Angebote des Teams und von anderen ehemaligen Freiwilligen zu interessanten Online-Angeboten in den Bereichen Studieren/Lernen, Kultur und Spirituelles. Wer Fragen oder ein Problem mit der Registrierung hat, schreibt bitte eine Email an forum@jesuit-volunteers.org.

 

März 2020

Können wir unseren Lebenstraum verwirklichen, die Welt fairer und ökologischer machen und auch noch ein gutes Leben führen? Die beiden Autoren und Projektmacher Ilona Koglin und Marek Rohde sagen »Ja!« - wenn wir unsere Unternehmen, Organisationen und Initiativen so gestalten, dass eine öko-soziale Wirtschaft entsteht, die »Faironomics«.

Wie sich diese Utopie heute schon Projekt für Projekt entwickeln, planen und umsetzen lässt, zeigen die beiden anhand einer inspirierenden Mischung aus Erfahrungsberichten, Interviews, Grafiken und praxisnahen Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Das Buch "Faironomics - Ökologisch, fair und frei"  ist ein Leitfaden für den Start in die öko-soziale Zukunft.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

 

Februar 2020

Ob Urlaubsflug oder Dienstreise: In vielen Situationen können wir Emissionen von Treibhausgasen kaum vermeiden, aber zumindest „ausgleichen“. Mit dem CO2-Rechner der Jesuitenmission seid ihr eingeladen, dem Aufruf von Papst Franziskus zu „einer neuen und universellen Solidarität“ zu folgen: Solidarität mit jenen, die am schlimmsten unter den Auswirkungen der menschgemachten Klimakrise leiden. Die Klimaschutzprojekte der Jesuitenmission tragen dazu bei, den CO2-Ausstoß durch Aufforstung zu verringern – und sie unterstützen die lokale Bevölkerung in Ländern des globalen Südens. Sie mindern Armut vor Ort, indem sie Frauen stärken, Gesundheit schützen und Perspektiven schaffen.

Errechnet euren CO2-Fußabdruck und spendet die Summe zum Ausgleich! Das Geld fließt in ein Ökologie-Projekt der Jesuiten in Kambodscha und in das „Watershed“-Programm in Maharashtra / Indien.

 

Januar 2020

Zu Beginn des Jahres überlegen sich viele einen oder mehrere Vorsätze. Falls ihr euch vorgenommen habt, im Jahr 2020 nachhaltiger zu leben, haben wir hier ein paar Buchempfehlungen für euch: "Der kleine Nachhaltigkeits-Guide" (arsEdition GmbH) gibt euch einen Überblick darüber, was alles zum Klimawandel beiträgt und wie man die CO2-Bilanz verbessern kann. Das Buch "Einfach nachhalig leben" von Julia Zohren (Edition Michael Fischer GmbH) beinhaltet viele praktische Tipps und Anleitungen, wie man in verschiedenen Bereichen einen nachhaltigen Lebensstil umsetzen kann. Louisa Dellert schreibt in ihrem Buch "Mein Herz schlägt grün" (Verlag Komplett-Media GmbH) über ihre eigenen Erfahrungen und gibt Tipps wie man Schritt für Schritt nachhaltiger leben kann. Wer ganz konkret Plastik vermeiden möchte, der findet im "Plastik Sparbuch" (smarticular.net) viele nachhaltige Alternativen und Ideen.

Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Umsetzung eurer Vorsätze!

 

Dezember 2019

Es gibt viele Dinge und Erlebnisse, die wir mit der Advents- und Vorweihnachtszeit verbinden: Adventskalender und Adventskranz, Plätzchen backen und Lebkuchen essen, Geschenke kaufen und natürlich auch der Bummel über den Weihnachtsmarkt. Wir haben für euch  recherchiert und eine Liste mit verschiedenen alternativen, nachhaltigen bzw. veganen Weihnachtsmärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt.

Wir wünschen euch eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und viel Spaß beim Entdecken.